Autor Thema: Media-Daten bereitstellen  (Gelesen 16697 mal)

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Media-Daten bereitstellen
« am: April 21, 2013, 21:03:07 »
Ich wäre gerne an Euren Erfahrungen interessiert. Es geht darum, dass ich meine Media-Daten (Musik, Videos, Bilder) im Wohnzimmer zur Verfügung stellen möchte.

Vorhanden ist derzeit:

- DLNA-fähiger AVR (zum Abspelen von MP3-Files)
- DLNA-fähiger BD-Player (zum Abspielen von MP3- und diversen Video-Files)
- 100 MBit-Verkabelung

Die Verkabelung selbst sieht im Moment so aus (hier ohne den Anschlüssen für die PCs):


Jetzt gäbe es prinzipiell 3 Möglichkeiten, die mir einfallen:

1. Anschluss einer externen Fesplatte an den BD-Player (bereits getestet - bislang ist mir keine Datei untergekommen, die der dort verbaute Mediaplayer nicht abspielen kann); Vorteil: geringe Kosten (USB-Platte wäre bereits vorhanden); Nachteil: ständiges An- und Abstecken um neue Daten aufzuspielen und das USB-Kabel an der Frontseite schaut hässlich aus, um ständig dort zu sein.

2. Anschaffung eines netzwerkfähigen Mediaplayers mit eingebauter Festplatte; Vorteil: das Teil könnte ständig via HDMI am AVR angeschlossen sein (Port wäre noch frei); Nachteil: Was tun wenn die eingebaute Platte voll ist?

3. Anschaffung eines NAS, der die Daten im Netz zur Verfügung stellt (das Teil würde dann vermutlich direkt am DSL-Modem angeschlossen sein); Vorteil: die Daten können jederzeit vom PC aus aufgespielt werden; Nachteil: wahrscheinlich die teuerste Lösung mit der Unsicherheit, ob das dann auch problemlos mit HD-Material funktioniert.

Gleich vorweg: im Falle einer Anschaffung eines NAS soll diese tatsächlich nur zum Bereitstellen der Mediadaten dienen und nicht, um die laufende Datensicherung zu ermöglichen.

Welche Lösung habt bzw würdet Ihr anstreben (auch gerne andere, nicht genannte)? Und welche Geräte würdet Ihr dafür anschaffen?

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #1 am: April 21, 2013, 21:21:58 »
Das NAS würde aller Wahrscheinlichkeit nach am Switch hängen und nicht am Modem. Halt ein Fileserver für alle anderen im Netz und damit wahrscheinlich am einfachsten konfigurierbar, wartbar, sicherbar, bei Problemen ersetzbar etc.
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #2 am: April 22, 2013, 07:47:12 »
Danke, Don, für Deine Einschätzung.

Welches Vorteil hat es, wenn das NAS am Switch hängt? Zumindest einen Ethernet-Anschluss hab ich ja noch frei am DSL-Modem. Ich dachte mir, dass ich damit die Geräuschkulisse (Laufwerkssurren, Lüfter) aus dem Wohnzimmer verbanne.

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #3 am: April 22, 2013, 09:45:14 »
Dann ist Dein DSL-Modem nicht nur ein Modem, sondern auch ein Router, woran Du Dein NAS natürlich anschließen kannst. Musst Du natürlich dann auch eventuell diesen Router noch richtig umkonfigurieren.
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #4 am: April 22, 2013, 11:16:39 »
Achso ... daran denke ich gar nicht, dass ein DSL-Modem tatsächlich 'nur' ein Modem sein kann. Gibts das überhaupt noch, dass ein DSL-Anbieter ein Modem verteilt, das nicht auch gleichzeitig ein Router ist?

Jetzt hat man mich noch auf eine andere interessante Lösungsmöglichkeit aufmerksam gemacht. Nämlich das Teil hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi

Damit müsste es doch möglich sein, so einen Fileserver einzurichten und an diesem dann eben die eine und/oder andere externe Festplatte anzuschließen. Was dann den Vorteil hätte, dass man dann sogar eine Tastatur und eine Maus anschließen könnte, um beispielsweise im Internet zu surfen oder sonstwelche Dinge zu erledigen, für die man dann frisch wieder einen Rechner aufdrehen müsste.

Was haltet ihr davon?

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #5 am: April 22, 2013, 11:41:26 »
Klar geht das. Aber ich bezweifle, dass Du so viel basteln willst. Außerdem wird der speed, verglichen mit anderen günstigen Lösungen, sehr bescheiden sein und damit wird's auch nix mit "HD-Material", denke ich.
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #6 am: April 22, 2013, 11:54:31 »
Wieso viel basteln? Für den Raspberry Pi gibt es fertige Gehäuse und fertige Betriebssysteme für unterschiedliche Anwendungsfälle - und angeblich funzen damit Full-HD Videos ohne Ruckeln.

Naja - bei 25 USD für das Teil kann man wohl nicht allzu viel verkehrt machen, oder?  ;)

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #7 am: April 22, 2013, 13:49:59 »
Bitte sehr, hab selber keinen, freue mich also sehr auf Deine Erfahrungsberichte  8)
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #8 am: April 22, 2013, 21:55:26 »
Also nach dieser Anleitung dürfte das kein allzu großes Problem sein. Und weiter unten ist dann noch dieses Video eingebettet und das schaut mir prinzipiell nicht so schlecht aus.

Und preislich ja eher ein Schnäppchen:

das Raspberry Pi für € 27,40 ... http://de.rs-online.com/web/p/entwicklungskits-prozessor-mikrocontroller/7568308/
passendes Netzteil für € 5,75 ... http://de.rs-online.com/web/p/steckernetzteile/7263053/?origin=PSF_430702|rel
Gehäuse in schwarz für € 5,07 ... http://de.rs-online.com/web/p/entwicklungskits-prozessor-mikrocontroller/7644389/

Zusammen nicht mal € 40,00 - und nachdem sich ein Kollege ebenfalls dafür interessiert, gibts das noch mit Gratisversand. Und wenn es doch nicht als Mediaplayer reicht, dann kann ich immer noch einen Fileserver daraus machen und so problemlos die USB-Platten ins Netz stellen.

Im Übrigen: ich hab da im Netzt (leider finde ich jetzt die Website nicht mehr) gelesen, dass man den problemlos übertackten kann. Angeblich hat da jemand die CPU von 700 MHz auf über 950 MHz hochgedreht, ohne dass der Chip besonders warm geworden wäre. Muss mich noch mit meinem Kollegen absprechen - aber ich denke, dass ich den noch diese Woche bestellen werde.

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #9 am: April 22, 2013, 23:11:19 »
Je ausführlicher Du dann darüber berichtest, umso schöner für's Beisl :)
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #10 am: Mai 15, 2013, 20:49:14 »
So - das Ding hab ich seit vergangenen Freitag zu Hause stehen, bin aber erst heute dazu gekommen, dem Rechner ein XBMC zu spendieren. Und was soll ich sagen? Die Burschen, die sich damit intensiver beschäftigen, haben prinzipiell ihre Hausaufgaben wirklich gut gemacht: Windows-Installer runterladen, starten und damit die SD-Karte vorab einrichten, dann die SD-Karten in den Raspberry Pi stecken, den via HDMI mit dem Fernseher verbinden, Netzwerkkabel einstecken und mit Strom versorgen ... und es dauert keine 20 Sekunden, bis die Meldung kommt, dass er keine Verbindung zum Download-Server bekommt.  >:(
Aber das dürfte ein bekanntes Problem sein, er schreibt auch gleich, den Raspi stromlos zu setzen und es ein paar Sekunden später nochmals zu probieren. Danach läuft die Installation zwar nicht fehlerfrei ab, aber das Teil scheint zu funktionieren. Wirklich schnell ist das Ding ja nicht, für die komplette Installation braucht man doch ca 20 Minuten (geschätzt), wobei er mehrmals bootet. Danach findet man sich auf der XBMC-Oberfläche und fragt nach der Sprache, die er einstellen soll.

Dazwischen hab ich mir gleich mal eine der erhältlichen Remote-Apps für Android aufs Tablet geholt - und mit ein paar Einstellungen in XBMC kann man den Mediaplayer via Android-Gerät (Handy, Tablet) steuern.

Leider noch keine Zeit gefunden, ein Video abzuspielen - aber ich schätze, das wird schon funktionieren. Ob Full-HD auch ruckelfrei ist, werde ich ja sehen. Bin aber ziemlich zuversichtlich.

Übrigens: Dieses Raspbmc (so heißt diese Distri) benötigt nicht mal 70 MB. Insgesamt wurde 1 Partition in der größe von 75 MB angelegt, der Rest ist noch unpartitioniert. Das Booten selbst dauert in etwa 15 Sekunden, wobei man die meiste Zeit nichts am Fernseher sieht. Das mag mitunter irritierend sein, weil andere Geräte ja zumindest irgendeine Bilddatei zeigen, während die Software startet. Aber ich denke, daran kann man sich gewöhnen.

So gesehen: schaut schon mal ziemlich positiv aus!
 ^-^

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #11 am: Mai 15, 2013, 21:00:56 »
Cooler Bericht, danke, jetzt bin ich nur gespannt auf Deine Erfahrungen mit HD-Filmen.
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #12 am: Mai 15, 2013, 21:47:23 »
Kommt garantiert ... nur noch ein wenig Geduld. Will da vorher noch ein paar unterschiedliche Filme abspielen, um eine halbwegs brauchbare Aussage zu treffen.

Aber im Moment bin ich voll begeistert ...
 ;D

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #13 am: Juli 07, 2013, 21:23:30 »
So - heute ist die Entscheidung so gut wie gefallen, und die sieht wie folgt aus:

Der Raspberry Pi wird mit dem "Standard"-BS Raspbian betrieben, auf welchem eine Software namens miniDLNA läuft; der AVR übernimmt die Wiedergabe von MP3-Files, der BD-Player ist für den Rest (Videos, Bilder) zuständig. Der Raspberry samt Festplatte befindet sich dort, wo auch mein PC steht und daher nicht im Wohnzimmer.

Die Installation von BS und miniDLNA ging an sich problemlos über die Bühne - und wenn man nicht (wie ich) auf dem Standpunkt steht, dass dieses miniDLNA unbedingt mit einer NTFS-Partition zusammen arbeiten soll, dann gibt es auch danach keinerlei Probleme. Der Grund, warum NTFS nicht wirklich funktioniert, scheint die spezielle Rechtevergabe unter Linux zu sein. Es ist mir einfach nicht möglich gewesen, die Platte so ins System einzubinden, dass der User, unter dem das Service von miniDLNA läuft, auch auf die Daten zugreifen kann. Nachdem ich meine kleine, extern angeschlossene 2.5 Zoll IDE-Platte (20 GB) mit EXT4 formatiert hatte, war die Sache eine Angelegenheit von wenigen Sekunden, bis die Daten auch gefunden wurden. Das heißt: die neu anzuschaffende Platte wird gleich mal komplett mit EXT4 formatiert werden.

Die letzten Tage und Wochen habe ich dazu benutzt, um herauszufinden, wie stabil das System tatsächlich läuft und ob die bereitgestellte Bandbreite auch ausreichend ist. Ein 90-minütiger Full-HD Film (1080p) spielte komplett ohne irgendwelche Ruckler und sowohl der Raspberry selbst als auch die Platte waren danach nicht besonders warm. Das dem USB-Hub beigelegte Netzteil, welches die Stromversorgung sowohl für den Raspberry als auch für die Platte übernimmt, war danach auch nicht außergewöhnlich warm geworden; es fühlte sich an wie das Ladegerät vom Handy nach dem Volltanken des Geräts, was ich auch noch für "im grünen Bereich" gewertet habe. Ich hoffe, einem Dauerbetrieb (also 24x7) sollte demnach nichts mehr im Wege stehen.

Warum ich vom Vorhaben des oben beschriebenen Raspbmc abgekommen bin? Nun: hier hätte ich dann die komplette Infrastruktur im Wohnzimmer aufbauen müssen - und so nett die Teile für einen PC-Freak auch aussehen mögen, im Wohnzimmer hat es dann doch nicht Gefallen gefunden. Zudem wäre die Steuerung dann ausschließlich über ein Android-Gerät (Handy, Tablet) möglich gewesen, was ich eher als nachteilig angesehen habe. Hier kann man also bequem die FBs von AVR oder BD-Player verwenden.

Dank an alle, die mir - auch hier - geholfen haben, meine Lösung zu finden!
 *prost*

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #14 am: Juli 07, 2013, 21:28:14 »
Gratulation und danke für den "Abschlussbericht". Aber ich denke, es könnte sein, wir hören von dem Ding nochmal ;)
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #15 am: Juli 07, 2013, 21:37:17 »
Gratulation und danke für den "Abschlussbericht".

Gern geschehen - möchte dem Forum ja auch mal was zurück geben!  *prost*

Aber ich denke, es könnte sein, wir hören von dem Ding nochmal ;)

Naja - vermutlich weniger wegen dem Raspberry selbst, als viel mehr wegen Linux.

Das Teil hat ja noch den Vorteil, dass ich mich jetzt doch etwas intensiver mit Linux beschäftigen werd müssen. Weil das Teil ist ja sehr gut in der Lage, diverse Standard-Aufgaben zu übernehmen, wo es nicht immer Sinn macht, den "großen" PC laufen zu lassen. Ich denke da beispielsweise daran, dass ich ja immer wieder mal meine externen Sicherungsplatten umkopieren muss. Und das braucht dann schon mal etliche Stunden, bis ich alle Daten von einer Platte auf die andere geschaufelt habe. Und da ist der Raspberry wohl auch nicht wirklich langsamer als mein PC, weil da eh eher der USB-Bus die große Bremse darstellt. Und das hätte dann auch den Vorteil, dass mir dann nicht der Rechner blockiert wird.

Na, mal sehen ...  ^-^

Don Manuel

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #16 am: Juli 07, 2013, 21:48:59 »
Da kann ich vorweg mal rsync empfehlen. Hier schon mal Anwendungsbeispiele.
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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #17 am: Juli 21, 2013, 20:53:45 »
So - die letzten Tage hat sich wieder etwas getan in diese Richtung - so wie es aussieht, steht jetzt "meine" Lösung ... und die sieht aus wie oben beschrieben. Ich hab mir jetzt eine externe 2.5" Festplatte mit 1.5 TB gekauft und bereits begonnen, die Daten sukzessive zu überspielen. Habe mich bewusst für eine Platte in einem Metallgehäuse entschieden, weil dadurch die Wärmeabfuhr sicher besser funktioniert als bei einem Kunststoffgehäuse - zumal ich ja vor habe, die Platte im 24*7 Dauerbetrieb zu verwenden. Trotz stundenlangem Laufens ohne Zugriff wird die Platte nicht mal handwarm (das Gehäuse fühlt sich metallisch-kühl an), im Betrieb (also wenn ich Videos streame) wird sie handwarm. Die Endlösung wird so aussehen, dass die Platte vermutlich auf einer Metall-Platte zu liegen kommt, da ich festgestellt habe, dass dadurch die Platte zusätzlich gekühlt wird.

Die beiden gewünschten Anwendungsfälle funktionieren tadellos, so man es hinbekommt, dass die Rechte auf der Platte korrekt vergeben wurde. Das ist für mich noch ein wenig irritierend, wie das unter Linux so läuft - aber das Internet ist hier doch in sehr vielen Fällen ein hilfreicher Partner. Die Wiedergabe von Videos über den BD-Player und von Musik über den AVR funktioniert einfach perfekt. Über die Fernbedienungs-App für den AVR am Handy bekommt man zu jedem Musikstück auch das passende Cover angezeigt - einfach genial. Tja, man wird bequem im Alter ...  ;D

Hatte eigentlich vor, dass ich die Platte bei Nichtbenützung in den Schlafmodus versetze und dazu habe ich das Tool hdparm installiert. So wie es aber aussieht, geht das Tool nur mit IDE- bzw SATA-Platten, aber nicht mit USB-Platten. Wenn ich den Status der Platte auslesen möchte, bekomme ich die Info: drive state is: unknown  :(
Tante Google hat mich zu einem Forum geführt, wo das jemand mittels eines Cron-Jobs erfolgreich umgesetzt hat - aber das sehe ich mir mal bei Gelegenheit an. Ist mir im Moment noch nicht so wichtig.

Was mich im Moment viel mehr stört: dass die Platte nicht automatisch gemountet wird, wenn ohne GUI gebootet wird. Das Service von miniDLNA startet zwar, aber er meldet sofort, dass er die in dern conf-Datei angeführten Verzeichnisse nicht findet (nonanet, wenn die Platte nicht gemountet ist). Wobei ich mir eh nicht sicher bin, ob das eine so gute Idee ist, ohne der GUI. Na, mal sehen.

Jedenfalls konnte das kleine Ding meine Erwartungen bisher voll erfüllen - auch wenn es zeitweise etwas holprig und steinig war, um bis zum jetzigen Punkt zu gelangen. Und wer weiß: vielleicht führt das in Folge auch dazu, dass ich mich doch ernsthaft(er) mit der Materie "Linux" auseinander setze. Denn das Gefühl, wenn man dann doch etwas zustande gebracht hat, ist so schlecht nicht.
 ;)

Danke jedenfalls an Alle, die mich unterstützt haben bisher ...
 *prost*

Wildfoot

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #18 am: Juli 21, 2013, 23:22:46 »
Was für ein Metal-Case hat die Platte denn? Vielleicht kannst ja noch eine Reihe von denen da:

http://www.computeruniverse.net/products/90122330/zalman-zm-rhs1-vga-ram-kuehler.asp

obendrauf kleben. Sieht "cool" aus und hält cool. ;)

Gruss Wildfoot

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Re: Media-Daten bereitstellen
« Antwort #19 am: Juli 22, 2013, 09:18:29 »
Diese ist es geworden: http://geizhals.at/toshiba-stor-e-alu-2s-schwarz-1500gb-pa4266e-1hk0-a888510.html

Danke für den Tpp. Sowas Ähnliches schwebte mir eh schon vor ... aber das überlege ich mir, sobald ich den endgültigen Platz für das Gespann gefunden habe.