Autor Thema: Auf dem iPhone 5S wieder zum Leben erweckt: Der “Bluescreen of Death“  (Gelesen 6357 mal)

Don Manuel

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Quelle: Standard

Zitat
Fehler betrifft hauptsächlich Apples iWork und lässt Gerät abstürzen - Beschwerden häufen sich
Das iPhone 5S ist erst seit kurzem in den USA verfügbar, nun häufen sich die Beschwerden rund um einen Fehler, der hauptsächlich bei der iWork-Suite von Apple reproduzierbar ist. So soll bei der Verwendung der Apps häufig ein "Bluescreen of Death" auftreten, der das Gerät abstürzen lässt. Weiteren Diskussionen in Apples Support-Foren zufolge, soll der Fehler auch beim App-Wechsel und ebenso spontan auftreten.

Abstürze "alle paar Stunden“

Das iOS-Update auf 7.0.2 brachte keine Verbesserung. Abhilfe soll zumindest beim vorinstallierten iWorks die Abschaltung der iCloud-Synchronisation bringen. Bei der allgemeinen Benutzung des Geräts gibt es vorerst noch keinen Trick, um dem "Bluescreen of Death" entgegenzuwirken. Ein Nutzer berichtet etwa, dass sein iPhone 5S "alle paar Stunden" abstürzt und es dann bis zu 30 Minuten dauern würde, das Gerät wieder normal verwenden zu können.

Austausch bringt keine Verbessung

Einige Kunden hätten ihr Gerät bereits austauschen lassen, würden jedoch weiterhin auf den "Bluescreen of Death" treffen. Von Apple gibt es hierzu noch keine Stellungnahme. (red, derStandard.at, 12.10.2013)
Die Wissenschaftler versuchen, ihre falschen Theorien zu eliminieren, sie versuchen, diese an ihrer Stelle sterben zu lassen.
Der Glaubende dagegen - Tier oder Mensch - geht mit seinem falschen Glauben zugrunde.

Sir Karl Popper

Wildfoot

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BSOD, war das nicht mal nur M$ Windows vorenthalten?

Habe jedenfalls noch nie von einem BSOD unter Linux/Unix gehört, auf welchem das IOS ja beruht (wie übrigens auch MAC OS).

Auch lustig, ein BSOD ist ja ein Software-Problem, wieso soll da ein Austausch des Gerätes was bringen. Ausser Apple hätte in der Hardware serienmässig was vergeigt, aber auch dann hilft kein Austausch.

Gruss Wildfoot

c23_Mike

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Hi there!

Wenn man zertifizierte Treiber hat, ist ein BSOD ein Zeichen für ein Hardware Problem.
Hat man irgendwelche Treiber, kann MS auch nicht viel dafür.
Das BSOD ein reines Software Problem ist, ist genauso korrekt wie die Erde flach ist. Dein Wissen ist also wohl "etwas" veraltet. Frag Galileo.
So long, Andreas Kölner
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Don Manuel

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Etwas mehr Höflichkeit tät' nicht schaden, lieber mike.
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Wildfoot

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Hi there!

Wenn man zertifizierte Treiber hat, ist ein BSOD ein Zeichen für ein Hardware Problem.
Hat man irgendwelche Treiber, kann MS auch nicht viel dafür.
Das BSOD ein reines Software Problem ist, ist genauso korrekt wie die Erde flach ist. Dein Wissen ist also wohl "etwas" veraltet. Frag Galileo.

Dir ist aber schon bekannt, dass eben diese von dir so hoch gelobte Zertifizierung fürn Hugo ist?
Oder was glaubst du, dass all diese plötzlichen BSOD's mit den einschlägig bekannten und sehr wohl zertifizierten Catalysts und Forcewares aufgrund plötzlich auftretenden massenhaften Hardware-Defekts an den GraKas zu Stande kam?

Fact ist, wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht und auch übersehen. So passieren Fehler in den Programmierabteilungen in allen Software-Buden. Auch MS ist es dabei nicht möglich, all diese Fehler zu entdecken. Denoch zertifiziert MS die Software.

Natürlich kann eine defekte Hardware zu einem BSOD führen, nicht aber, wenn es millionen von Geräten betrifft. Ausser eben bei Serienfehlern. Sowas ist heute aber sehr sehr viel unwahrscheinlicher anzutreffen, als ein Software-Bugs. Denn die Hersteller testen, im Gegensatz zu der Software, die Hardware (Prototypen) sehr ausgiebig und intensiv, bevor sie sie in die Serienproduktion geben. Das nicht zuletzt genau deswegen, weil sie wissen, dass man ein Hardware-Problem nachträglich nicht einfach mit einem Patch aus der Welt schaffen kann.

Frag dazu mal Intel, die können dir sagen, was sie alles durchmachen mussten mit nur schon zum Beispiel dem SATA-III Bug in den H6# Chipsets, oder dem USB-Bug auf der Haswell-Plattform. Das war für die definitiv nicht lustig.

Gruss Wildfoot
« Letzte Änderung: Oktober 14, 2013, 20:29:31 von Wildfoot »

c23_Mike

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Hi there!

Nun ich komm aus dem Serverbereich, und da bin ich es absolut gewohnt, bei einem BSOD (welche da sehr selten mal zu sehen sind) nach hardware Fehlern zu suchen (außer man hat komische Software installiert).
Allerdings achtet man dort auch mehr auf die verbaute Hardware.

"Windows Abstürze" wie man so schön gerne liest, kenne ich da weniger. Eher eine Fremdsoftware welche "reinspinnt" und per Tasmanager entfernt werden muss. Man muss bedenken das da auch Hosts laufen welche ich über viele Monate nie neu starte ...

Ergo um was es geht: Ich vermute hier eine schlechte Hardware (oder Charge an Hardware), welche man per Software nur schlecht ausbügeln kann (entweder Teile deaktivieren wie einzelne Ram Module, oder mit weniger Takt betreiben falls was am Limit ist). Mit Hardware Problemen in Serie kennt sich Apple geschichtlich aus, war schon einmal beinah deren Ende.
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Wildfoot

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Zitat
Ich vermute hier eine schlechte Hardware (oder Charge an Hardware), welche man per Software nur schlecht ausbügeln kann (entweder Teile deaktivieren wie einzelne Ram Module, oder mit weniger Takt betreiben falls was am Limit ist).

Das würde aber auch wieder nur ein Teil der Geräte betreffen (nämlich jene mit den Bauteilen der schlechten Charge). So wie ich es aber verstanden habe, ist dieser BSOD auf allen 5S Geräten reproduzierbar zu verursachen.

Naja, mal sehen, was Apple nun gedenkt zu unternehmen. Zum Glück habe ich kein iPhone. ;)

Gruss Wildfoot