Autor Thema: HPs neues Rechnerkonzept: The Machine  (Gelesen 1625 mal)

Don Manuel

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HPs neues Rechnerkonzept: The Machine
« am: Juni 04, 2015, 15:14:24 »
Quelle: Linux-Magazin

Zitat
Am Rande des Firmenkongresses HP Discover in Las Vegas gab HP Einblicke in den Stand der Entwicklung seines zukunftweisenden Rechnerkonzepts The Machine.   
Mit dem Konzept The Machine will HP die sich abzeichnenden Beschränkungen für den Zuwachs an Rechenleistung herkömmlicher Architekturen überwinden. HP Forscher zeigen sich überzeugt, dass sich ihr Ansatz langfristig überall durchsetzen wird. Im Moment befindet sich das Projekt allerdings noch in einer frühen Entwicklungsphase: In einem Jahr soll es einen funktionierenden Prototypen geben, in zwei Jahren soll sich dessen Skalierbarkeit deutlich erweitern und zum Ende des Jahrzehnts soll die Serienfertigung beginnen.   

Im Unterschied zu heutigen IT-Architekturen steht bei The Machine der Speicher im Mittelpunkt des Universums. Zukünftig wird es sich dabei um nichtflüchtigen Speicher (non-volatile Memory) handeln, der in der Prototypphase noch durch herkömmliche DRAMs simuliert werden soll, später aber aus Phase-Change Memory (PCM) und danach aus Memristors bestehen soll.   
Um den Speicher herum gruppieren sich CPUs, die unabhängig vom Speicher angehalten und hochgefahren werden können. Die gesamte Kommunikation basiert auf Lichtwellenleitern anstelle von Kupferkabeln, die Inhalte sind durchweg verschlüsselt. Allein dieser Sicherheitsgewinn, so HP-Verantwortliche, würde die Entwicklung von The Machine rechtfertigen.
Die Wissenschaftler versuchen, ihre falschen Theorien zu eliminieren, sie versuchen, diese an ihrer Stelle sterben zu lassen.
Der Glaubende dagegen - Tier oder Mensch - geht mit seinem falschen Glauben zugrunde.

Sir Karl Popper

Wildfoot

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Re: HPs neues Rechnerkonzept: The Machine
« Antwort #1 am: Juni 05, 2015, 19:43:56 »
Hat nur einen Hacken, jemand muss der Boss (Host) sein und alles managen. Speicher kann das nicht. Also braucht es nach wie vor eine Master-CPU.

Und auch die werden an gewissen "Hürden" nicht vorbei kommen. Zum Beispiel soll etwas seriell oder paralell laufen? Beide Wege haben Vor- und Nachteile, und nicht alles ist auf beiden Wegen möglich. Wenn man für eine nächste Operation zwingend das Resultat der vorangegangenen braucht, wird es nichts mit paralell.

Dieses Problem kennt jeder Nutzer heute schon. Kaufe ich mir eine CPU mit vielen Cores, oder eine, welche vielleicht nicht soviele Cores hat, dafür aber mit 4.5GHz läuft?

Gruss Wildfoot
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