Autor Thema: Passwortgeschützte Freigabe unter Linux  (Gelesen 685 mal)

Wildfoot

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Passwortgeschützte Freigabe unter Linux
« am: Juli 10, 2018, 22:09:54 »
Hallo Leute
Die Suche nach einem NAS macht mich noch wahnsinnig. Kann es sein, dass ich so ein enorm überdimensioniertes Ding für meine einfache Anwendung brauche?? Ich bezweifle es stark.
Was ich brauche ist eigentlich ganz simpel. Ich brauche irgendwo im Netzwerk, für alle PC's mittels Passwort zugänglich, ein Speicherlaufwerk. Also eine grosse HDD wo alle Daten drauf kommen und somit von jedem PC im Netzwerk zugänglich sind. Damit spielt es dann keine Rolle mehr, an welchem PC ich gerade bin, die Daten sind immer auf dieser "zentralen" HDD und immer aktuell. Natürlich soll das ganze Passwort geschützt sein, befindet sich schliesslich im Netzwerk.
Gedacht habe ich da schon lange an eine Netzwerk-Freigabe mit Passwort, so wie sie einst mal vor langer langer Zeit auf WinME möglich war. Aber dann kam WinXP und MS glaubte, die Welt schreie nach User.........**was für ein Irrtum**Jedenfalls kann MS das heute leider nichtmehr, aber vielleicht kann es ja Linux? (Mint Cinnamon, Knoppix, Open SUSE)Würde dann extra eine Maschine mit Linux fahren, wenn das möglich ist. Aber wie würde man sowas (also den Share) einrichten? Das File-System soll dennoch NTFS sein, mindestens jenes der Daten-Platte.
Stromverbrauch könnte noch ein Thema werden, hier hätten die NAS sicher die Nase vorne. Aber mal sehen....
Gruss Wildfoot
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Re: Passwortgeschützte Freigabe unter Linux
« Antwort #1 am: Juli 12, 2018, 16:50:25 »
Was ist jetzt das Überdimensionierte an einem NAS? Halt ein abgespeckter Computer mit hauptsächlich Platten. Aber mit einem "normalen" PC das gleiche zu bewerkstelligen ist jedenfalls immer mehr Handarbeit. Eventuell billiger, wenn man unbenutzte Hardware verbaut, aber unterm Strich jedenfalls mehr Aufwand. 

Freigaben für user/password sind sowieso Standard, aber die config-screens einer NAS Weboberfläche führen viel rascher zum Erfolg als z.B. samba-config auf Linux.
Die Wissenschaftler versuchen, ihre falschen Theorien zu eliminieren, sie versuchen, diese an ihrer Stelle sterben zu lassen.
Der Glaubende dagegen - Tier oder Mensch - geht mit seinem falschen Glauben zugrunde.

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Wildfoot

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Re: Passwortgeschützte Freigabe unter Linux
« Antwort #2 am: Juli 14, 2018, 19:46:07 »
Überdimensioniert ist der Funktionsumfang eines NAS, den ich garnicht brauche. Das wäre aber bei einem Eigenbau-PC auch nicht anders.
Nur kann ich bei meinem Eigenbau-PC vollumfänglich auf die Platten zugreifen und sie so konfigurieren wie ich das will (Partitionen, Filesystem, etc...). Ob das mit einem NAS auch geht weiss ich nicht.Meine beiden ICY Boxen lernten mich da, dass ich das nicht kann. Davon würde ich darum gerne Abstand nehmen. Es geht halt nichts über einen vollwertigen internen SATA-Controller.
Das ist sowieso ein trauriges Thema im Moment, gescheite Umsetzungsboards von SATA-3 auf USB 3.0 ohne Kapazitätsbegrenzung und ohne Funktionenbeschnitt sind eine echte Seltenheit. Raidsonic kann ich jedenfalls dafür nicht(mehr) empfehlen.

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Re: Passwortgeschützte Freigabe unter Linux
« Antwort #3 am: Juli 15, 2018, 08:49:47 »
Als der Begriff NAS aufkam, habe ich mich ähnlich darüber mokiert, wie dann später über die "cloud". Denn für mich war das stets alter Wein in neuen Schläuchen. NAS ist ein Fileserver, wie es ihn zuvor schon viel Jahre gab. Und statt "cloud" kann man oft einfach remote Webserver dazu sagen.
Um aber das letzte aus Platten rauszuholen, um die rascheste performance an den Schnittstellen und Bussen zu erzielen, muss man natürlich selbst Hand an den Server legen oder in den hohen NAS Preisklassen schnuppern.  In der Kategorie ab $1000 wird man schon großartige performance finden, als Marken fallen da Synology und QNAP auf. Bloß mit der vergleichenden Erfahrung kann ich da nicht dienen ;)
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Re: Passwortgeschützte Freigabe unter Linux
« Antwort #4 am: Juli 15, 2018, 20:18:35 »
Nun, die Performance ist hier, man glaubt es bei mir kaum, nebensächlich. Klar habe ich in diesen Preisregionen herum geschnuppert und Übertragungsraten von 1500 MB/s etc. gesehen. Super, schön. Das ist aber ganz sicher nicht der Fall, wenn man, so wie ich es geplant habe, das Ding einfach nur mit einer Netzwerkleitung mit 1x GBit/s anschliesse. Dann ist das höchste der Gefühle gerade mal knapp 130 MB/s. Das würde mir aber eigentlich schon reichen.
Mit vollem Zugriff meinte ich effektiv die Möglichkeit, die Platten im NAS genau so konfigurieren zu können, wie ich das gerne hätte. Heisst, ich erstelle die Partitionen und ich definiere das Filesystem, kann mir von jeder Platte die S.M.A.R.T. Werte anzeignen lassen, Windows ist in der Lage, die Platten zu scannen, etc... Bei meinen beiden bisher getesteten ICY Boxen war genau das leider nicht möglich. Wahrscheinlich, weil die verbaute Elektronik mehr mit einem RAID-Controller gemeinsam hat als mit einer SATA-to-USB Bridge.
Gruss Wildfoot
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