Autor Thema: Ärgernis der Woche ...  (Gelesen 1037 mal)

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Ärgernis der Woche ...
« am: Januar 05, 2019, 20:15:46 »
Weil mir grad zum sudern ist:

Der Rechner meiner Frau hat ja den Geist aufgegeben, also hab ich 'nen Ersatzrechner beschafft (nix Großartiges, nur ein kleiner Mini-PC, und der erfüllt hinreichend die Anforderungen). Mit dabei ist ein Win-10 pro 64bit. Und ich gehe davon aus, dass mein seinerzeitiges Jammern bezüglich meines Druckers und Linux eh allgemein bekannt ist. Jetzt versuche ich seit 2 Tagen, einen Treiber oder irgendwelche Informationen zu finden, diesen Drucker zum Laufen zu bekommen. Auf der Support-Seite von Epson ist zwar schön brav ein Treiberpaket angeführt und ein "Download"-Button suggeriert, dass man sich diesen auf den eigenen Rechner holen kann - aber klickt man dort drauf, passiert gar nichts. Bei Rechtsklick und Auswahl "Ziel speichern unter" bekommt man eine nichtssagende Fehlermeldung (sowas wie 'ein Fehler ist aufgetreten').

Der Drucker - ein Epson Aculaser C1750N - hat mit Sicherheit noch keine 2000 Seiten gedruckt, deswegen wollte ich ja einen Laserprinter. Weil Tintenstrahler, die man nur gelegentlich benutzt, verspritzen die Tinte hauptsächlich zum Reinigen der Düsen und das wird auf Dauer eine teure Angelegenheit.

Treiber für Windows 7 funktioniert unter Windows 10 wohl nicht, da bricht irgendwann mittendrin die Installation ab.

Mann, bin ich sauer ... >:(

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #1 am: Januar 06, 2019, 16:56:39 »
Die Sonne scheint wieder - nicht real (dazu ist es heute schon zu spät), aber in meinem Herzen. In einem anderen Forum hat man mich auf die Hong-Kong Seite vom Hersteller verwiesen, da der FTP-Server in Europa offensichtlich alle Benutzer ausgesperrt hat. Den Treiber innerhalb von 2 Minuten installiert und schon tut das Ding, was es soll ...
 ^-^

Don Manuel

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #2 am: Januar 06, 2019, 20:01:03 »
Unter Win10 habe ich (bis auf die Optimierung der Graka) überhaupt noch keine Treiber selber installiert, da kam alles übers Win-Update. D.h. wenn dort nix ist, wird das Gerät wohl gar nicht unterstützt.
Die Wissenschaftler versuchen, ihre falschen Theorien zu eliminieren, sie versuchen, diese an ihrer Stelle sterben zu lassen.
Der Glaubende dagegen - Tier oder Mensch - geht mit seinem falschen Glauben zugrunde.

Sir Karl Popper

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #3 am: Januar 06, 2019, 20:21:57 »
Der Drucker befindet sich im Netzwerk und nicht an einem USB-Port. Und wie geschrieben, mit der Installation des Treibers bzw des Softwarepakets (da sind ja auch ein Launcher und ein Utility dabei) funktioniert es tadellos.

Aber dafür tut sich gleich mal das nächste Problem auf. Im alten Rechner steckte eine SSD mit 60 GB drin und die wollte ich jetzt versuchsweise in ein externes Gehäuse pfriemeln. Hat auch geklappt. Anschluss an meinen Rechner (Win-7), und grundsätzlich hat das auch funktioniert. Vorausschickend: es handelte sich um die Boot-Platte mit Linux Mint drauf. In der Datenträgerverwaltung wollte ich dann die Partitionen löschen, um daraus ein Windows-Laufwerk zu machen. Das Laufwerk löschen ging noch - und dann stürzte die Datenträgerverwaltung ab. Seitdem lese ich unter Win-7, dass das Laufwerk deaktiviert wird (Code-22). Ein Aktivieren bringt nix, weil Windows meint, es könne dieses Gerät nicht aktivieren. Hmm ....

Dann habe ich die Platte an den Rechner meiner Frau angestöpselt (Win-10) und die Sache dort probiert - und siehe da, das ging relativ problemlos. Ein neues Windows-Laufwerk konnte ich auch einrichten und formatieren - und ich habe da auch schon Daten draufgespielt.

An meinem Win-7 Rechner wird die Platte weiterhin als deaktiviert geführt und lässt sich auch weiterhin nicht aktivieren. Irgendeine Idee dazu?

Wildfoot

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #4 am: Januar 06, 2019, 21:42:08 »
@Don
Ganz schlechte Idee, Win10-Treibern würde ich so wenig wie möglich überlassen. Wenn immer möglich Hersteller-Treiber verwenden, auch wenn die vermeintlich etwas älter sind.
@Photo
SO ist das Glaskugellesen. Etwas genauer müsste das Konstrukt schon angegeben werden (SSD, NVme, SATA, USB, etc...). Vermute hier stark einen inkompatiblen Controller. Win10 "frisst" sehr viel, was auch nicht "sauber" zusammenpasst. Ist aber immer eine Gefahr für Datenverlust.Ich habe schon an einem SATA-zu-USB Controller für max. 2TB eine 4TB HDD vermeintlich unter Win10 korrekt zum laufen gebracht, wobei GeParted klar Fehler meldete.Darum, also Vorsicht.


Gruss Wildfoot


P.S. Die Darstellung des Textes ist seit einiger Zeit echt besch....

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #5 am: Januar 07, 2019, 08:43:13 »
Hi Wildfoot, es handelt sich um eine SanDisk SDSSDP-064G mit SATA 6G/s ... NVMe wüsste ich jetzt nicht, woher ich die Angabe holen soll, und USB ist halt ein Wechselrahmen für 2,5" Platten mit USB-3.0 Anschluss.

Wildfoot

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #6 am: Januar 07, 2019, 21:04:12 »
Wenn es, wie hier, eine 2.5" SSD mit SATA Anschluss ist, dann ist es sicher kein NVme.  ;)

https://de.wikipedia.org/wiki/NVM_Express

Passt aber somit genau ins Bild, von NVme habe ich noch nie gehört, dass die Controller-Inkompatibilitäten hätten. Warum? Na ganz einfach, die bringen gleich ihren eigenen Controller mit. Diese Dinger kannste gerade auf das PCIe Interface knallen (wie GraKas auch). Aber ausfallen, das kannst du mir glauben, können auch diese NVme Dinger.

Ich denke, das Problem könnte allenfalls am Wechselrahmen liegen. HDD und SSD ist eben nicht das Gleiche. Die Köpfe, Cylinder, etc.. werden bei der SSD ja nur emuliert. Wenn du in deinem Win 7 PC intern noch einen SATA-Port frei hast, versuche die SSD doch daran mal. Aber VORSICHT, beim Booten darauf achten, dass er nicht von dieser SSD booten will. Hast du beim neu Einrichten der SSD das "Boot-Flag" raus genommen? Strarte deinen Win 7 Rechner sonst mit OmniBoot. Dann kannste gleich mit GeParted die Sache richtig stellen.

Gruss Wildfoot



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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #7 am: Januar 07, 2019, 21:45:51 »
Naja, interessant fand ich ja, dass die Platte anfangs ja noch funktioniert hat, bis dann das System 'njet' gesagt hat. Seitdem lässt sich die Platte nimmer ansprechen. Der Wechselrahmen selbst wird noch erkannt, bei einer USB-2 Buchse meint Win-7, dass das Gerät eine höhere Datenrate verträgt. Die Platte an sich wird ja auch erkannt, nämlich als SDSSD von SanDisk. Komisch ... Auch interessant, dass der neue PC damit wohl gar kein Problem hat.

Klar könnte ich die Platte jetzt mal in meinem Rechner einbauen und schauen, ob sie direkt an einem SATA Anschluss funzt. Aber bringt mich das weiter? Ich wollte die Platte ja als Medium nutzen, um mal Daten auszulagern oder zwischen den Rechnern auszutauschen.

Mal sehen, vielleicht baue ich sie ja in mein Netbook ein. Dem könnte ja auch eine kleine Beschleunigung helfen ... :-D

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Re: Ärgernis der Woche ...
« Antwort #8 am: April 14, 2019, 10:21:21 »
Ich hole diesen Thread mal hervor - aber nicht, um etwas mehr 'Leben' ins Forum zu bringen, sondern ich wollte nur mit Euch teilen, dass ich wohl auf die Lösung des Problems gekommen bin.

Keine Ahnung, was da genau passiert auf der Platte, wenn man sie unter Linux mit ext4 formatiert. Jedenfalls scheint genau dieser Umstand für das Problem verantwortlich zu sein. Habe da eine Platte, die mit ext4 formatiert war und ich wollte darauf Daten schreiben. War aber mit der Datenübertragungsrate via USB-3.0 nicht wirklich zufrieden (ca 1 MB/s). Kurz nach einer Lösung gesucht und keine taugliche gefunden. Also die Daten von der Platte gesichert und sie danach neu unter Windows formatiert. Anschließen ging ein einziges Mal, schreiben war aber nicht möglich. Neuboot - und die Platte war nicht mehr unter Windows ansprechbar. Die Platte selbst wird gefunden, aber man kann ihr keinen Laufwerksbuchstaben zuordnen (wird mit einem Fehler quittiert).

Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, welchen Rotz das Linux hier auf die Platten schreibt, sodass sie nicht mehr unter Windows nutzbar ist. Oder ist das Programm Linux-File-System-für-Windows von Paragon schuld, welches ich noch laufen habe? Jedenfalls hab ich dann mein Netbook angeworfen und die Platte dort mittels GParted mit ntfs formatiert - und jetzt läuft sie wieder problemfrei.

Muss ich demnächst wohl auch mit der SSD probieren ...

Vielleicht hilft die Info ja irgendjemanden!  ;)